LSV „Jägerwanderung“ am 20.9.2026
Horst Bursch mit Geschichten zur Wilderei im VorgebirgeJeströppt! Das war die Methode, mit der bis in die ersten Nachkriegsjahre viele Bewohner im Vorgebirge ihren Sonntagsbraten organisierten. Dabei wurde mittels eines Stropps, also einer Schlinge, meist ein Hase gefangen. Diese Art der Wilderei war zwar auch schon damals verboten, aber Not machte erfinderisch.
Geschichten über Wilderei und andere Erlebnisse im Wald wusste auf einer ca. dreistündigen Wanderung des LSV am 20.09.2026 der Heimatforscher Horst Bursch zu berichten.
Aber auch sachliche Themen wie Organisation des deutschen Jagdwesens, verschiedene Arten des Jagens, einzuhaltende Jagd- und Hygieneregeln und sowie die Zusammenarbeit mit der Forstwirtschaft wurden durch Friedhelm Becher, Leiter des Hegerings Vorgebirge, in anschaulicher Weise erläutert.
Besorgt äußerte sich Herr Becher auch über die Planungen zu Windkraftanlagen auf der Villehöhe. Durch den Fugverkehr bedingte niedrige Rotoren würden tödliche Begegnungen mit verschiedenen Vögeln und Fledermäusen unausweichlich machen.
Herr Becher und der LSV verabredeten, in Kontakt zu bleiben, um gemeinsam den Schutz von Umwelt und Natur voranzutreiben. 

