Stand 6. Jan. 2012


      Die Petition vom Februar 2000

 Im Februar 2000 wurde dem Petitionsausschuss des Düsseldorfer Landtags unsere Petition vorgelegt, die von 13.000 Bürgern unterstützt und von folgenden Vereinen / Organisationen verfasst wurde:

Kuratorium ,,Rettet das Vorgebirge" e.V.;
Landschafts-Schutzverein Kottenforst e.V. (LSK);
Landschafts-Schutzverein Vorgebirge e.V. (LSV);
Bürgerinitiative Roisdorf;
Heimat- und Eifelverein Bornheim
Heimatfreunde Roisdorf;
lnteressen-Gemeinschaft zur Abwendung von Grundabtretung (IZAG)
Naturschutzbund Deutschland, Kreisgruppe  Bonn;

Diese Petition hatte folgende Ziele:

  • Aufhebung bzw. Ablehnung  der Betriebspläne, die zwischen Bornheim-Brenig und Bornheim-Roisdorf den Abbau von Kies und Quarzsanden gestatten,
  • Ablehnung des Abbauvorhabens „Sonnenhof“ und Ablehnung  der Ausdehnung des Abbaus „Dobschleider Hof“ zwischen Weilerswist und  den Bornheimer Orten Hemmerich, Rösberg und Merten,
  • Aufhebung des Betriebsplans für die Erweiterung des Tagebaus „Witterschlick“ zwischen Alfter und Swittal-Buschhoven  sowie schließlich
  • Sicherung der Ville und des Vorgebirges vor Abgrabungen und Bergbau durch Schutz-Maßnahmen des Landes

Nicht zuletzt auf Grund dieser Petition hat die Bezirks-Regierung die Quarzsand-Grube zwischen Brenig - Botzdorf - Roisdorf im neuen Gebiets-Entwicklungsplan gestrichen. Mit Recht wurde das damit begründet, dass die Quarz-Vorkommen in Frechen für die Versorgung der Region absolut ausreichen. Die Bornheimer Grube enthält weniger als die Hälfte dessen an Quarzsand, was in Frechen jährlich gefördert wird.