Vergleich der Abbauvorhaben
Weilerswist-Nord und Sonnenhof
* Veerhoff-Lagerstätten-Gutachten 2007, aktualisiert unter
Einbeziehung der Bohrung S4 (Euroquarz)
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Aspekt: |
Weilerswist-Nord: |
Sonnenhof: |
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Neuaufschluss/Erweiterung |
Betriebserweiterung |
Neuaufschluss |
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Lagerstätten-Qualität
(nur A entspricht hochreinem weißen Quarzkies) |
Qualität
A: 89 % Qualität
B: 11 % Qualität
C:
- einheitliche
zwischen 30 und 40 m mächtige Schichten mit
A-Qualität |
Qualität
A: 37 %* Qualität
B: 50 %* Qualität
C: 13 %* nicht
horizontbeständige Wechsellagerungen unterschiedlicher Qualitäten,
Qualität A schwer zu separieren |
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Verwertbare
Tonnage
an hochreinem weißen Quarzkies |
bis
zu 6,2 Mio. t (Veerhoff 2007: Abbau-Variante 4A – Abbaumächtigkeit 58
m) |
bis
zu 2,8 Mio. t* (Veerhoff 2007: Abbau-Variante 2A – Abbaumächtigkeit 47
m) |
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Trocken-/Nassabbau |
Trockenabbau |
Trockenabbau
(Grundwasserstand 1953 vor Rheinbraun-Sümpfung
bei 33 m, heute bei ca. 50 m) |
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Laufzeit
bei Bedarf = 125.000
t/a, Laufzeit
bei Bedarf = 280.000
t/a |
bis
zu 50 Jahre (Abbau-Variante 4A), bis
zu 22 Jahre (Abbau-Variante 4A) |
bis
zu 22,4 Jahre* (Abbau-Variante 2A), bis
zu 10 Jahre* (Abbau-Variante
2A) |
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Ausschlusswirkung
einer Konzentrationszone gegen
andere Abbauvorhaben: 25
Jahre BSAB + 25
Jahre Reservegebiet |
Ausschlusswirkung
nur bei 125.000 t/a Jahresbedarf gegeben (hinzu kommen die genehmigten
Tagebau „Rheinbach-Flerzheim“ und „Alfter-Witterschlick“) |
Ausschlusswirkung
in keinem Fall gegeben, regionalplanerische Ausweisung steht anderen
Abbauvorhaben nicht entgegen |
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Flächenverbrauch |
12,7
ha |
42,8
ha |
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Erweiterungsmöglichkeiten
nach Erschöpfung des Vorkommens |
weiteres
Eindringen in FFH-Gebiet mit Lebensraumtypen,
Arten des Anhangs II der FFH-Richtlinie und Arten des Anhangs I der
Vogelschutzrichtlinie nur sehr schwer
durchsetzbar |
Vorrücken
des Abbaus auf der waldfreien Ville-Hochfläche nach Osten in Richtung
Merten, Rösberg und Hemmerich programmiert, ebenso nach Norden innerhalb
der FFH-Pufferzone bis zum
Waldrand |
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Ergiebigkeit
(Quarzkies pro qm Oberfläche) |
42,5
t/qm (Variante 4A) |
7,8
t/qm* (Variante 2A) |
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Flächenverbrauch
pro 1.000 t |
24
qm (Variante 4A) |
128
qm* (Variante 2A): 5,3 mal höher als in
Weilerswist |
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Aufbereitungsanlage |
vorhanden
(Eingangsbereich Dobschleider
Tal) |
Neubau
auf der bisher unberührten Ville-Hochfläche |
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Erschließung |
voll
erschlossen |
nicht
erschlossen, nur für LKW über 7,5 t gesperrter Wirtschaftsweg
vorhanden |
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Verkehrsführung |
über
öffentliche Straßen der Gemeinde Weilerswist ( z.B. über die
Ortsdurchfahrt Weilerswist
zur neuen Anschlussstelle Weilerwist oder
über die L 194 durch das FFH-Gebiet zur
Anschlussstelle Brühl/Phantasialand) BAB
553) |
unklar,
keine öffentliche Verkehrsanbindung, entweder über Weilerswist, Rösberg
oder Metternich |
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Transportmenge
bei Abfuhr der Qualitäten A, B und C |
Qualität
A: 125.000 t/a Qualität
B: 15.449
t/a Transportmenge
gesamt = 140.449 t/a
oder Qualität
A : 280.000 t/a Qualität
B : 34.606
t/a |
Qualität
A: 125.000 t/a Qualität
B: 168.919 t/a Qualität
C :
43.919 t/a Transportmenge
gesamt = 337.838 t/a
oder Qualität
A: 280.000 t/a Qualität
B: 378.379 t/a Qualität
C: 98.379
t/a |
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LKW-Aufkommen
bei 250 Arbeitstagen/Jahr und einer Zuladung von 25
t/LKW |
bei
125.000 t/a Qualität A: 45
LKW-Bewegungen/Tag bei
280.000 t/a Qualität A: |
bei
125.000 t/a Qualität A: 108
LKW-Bewegungen/Tag bei
280.000 t/a Qualität A: 242
LKW-Bewegungen/Tag |
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Eingriffe
in das Wegenetz |
Abbauvorhaben
grenzt an einen Wirtschafts- und Wanderweg im
Westen |
Radwanderweg
des Rhein-Sieg-Kreises würde zur LKW-Trasse, Karl-Kaufmann-Wanderweg 2a
(Brühl-Trier) berührt im Südosten das
Abbaugebiet |
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Auswirkungen
auf die Erholungsfunktion |
Lärm-
und Staubimmissionen im Bereich eines angrenzenden
Wanderweges |
Unterbrechung
des Radwanderwegnetzes, Lärm- und Staubimmissionen im Bereich des
Karl-Kaufmann-Weges und der zu bauenden
LKW-Trasse |
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Eingriff
ins FFH-Gebiet
DE-5207-304 „Villewälder bei Bornheim“
(insgesamt 725 ha) |
3,04
ha FFH-Gebiet (ohne FFH-Lebensraumtypen) u. 9,66 ha FFH-Pufferzone |
ca.
13 ha FFH-Pufferzone: ca.
2,4 ha im BSAB, ca.
11 ha im Reservegebiet |
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Landschaftsschutzgebiet
(LSG)
/ Naturschutzgebiet (NSG) |
NSG
EU 2.1-1 |
LSG,
Nahrungshabitat des streng geschützten Springfrosches Rana dalmatina, im Süden
unmittelbar angrenzend NSG SU 2.1-3 (Laichgewässer Rana dalmatina), |
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geologisch
schutzwürdige Objekte |
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Dobschleider
Tal (geosch-OB-Kataster) |
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Vorschläge
der Abbau-Firmen zur Eingriffskompensation |
Waldumbaumaßnahmen
im FFH-Gebiet auf einer Fläche von 26,49 ha
(Umwandlung z.B. von Fichtenwald in lebensraumtypische Waldgesellschaften
im Vorgriff zum Bergbau), Entwicklung von 3,64 ha zu einem Offenlandbiotop
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entweder
Rekultivierung
(Wiederherstellung landwirtschaftlicher Nutzflächen - Voraussetzung: Verfüllung des
ausgebeuteten Tagebaus) oder Renaturierung (Anlage einer naturnahen
Landschaft mit See im ausgebeuteten
Tagebau) |